17.05.16 12:29

Millionenspende ermöglicht Masterstudiengang

Dank einer großzügigen Spende des Düsseldorfer Ehrenbürgers Udo van Meeteren in Höhe von zwei Millionen Euro wird zum Wintersemester 2016/17 der neue Masterstudiengang „Kunstvermittlung und Kulturmanagement“ eingerichtet. Dieser von der Philosophischen und der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät gemeinsam getragene Studiengang ist deutschlandweit einzigartig und passgenau auf die Düsseldorfer Kunst- und Kulturszene zugeschnitten.

Bei der Vorstellung des neuen Studiengangs (v.l.n.r.): Rektorin Prof. Dr. Anja Steinbeck, Ehrensenator Udo van Meeteren, Prorektorin Prof. Dr. Andrea von Hülsen-Esch sowie Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Ehrensenator und Kuratoriumsmitglied der Stiftung van Meeteren (Foto: Wilfried Meyer/HHU).

Von: Victoria Meinschäfer / D.J.

Damit bietet die Heinrich-Heine-Universität einen integrativen Studiengang zwischen Kunstgeschichte und BWL an, der Kompetenzen und Wissen in Curating, Kunstvermittlung, Ausstellungsmanagement, Kunsthandel, Grundlagen der BWL, Personalmanagement, Kulturmarketing und Kunstrecht vermittelt.

Mit dem neuen Angebot soll eine Lücke geschlossen werden, die zwischen der wachsenden Nachfrage an wissenschaftlich fundierten Studiengängen zu Kunstvermittlung und Kulturmanagement und dem derzeitig überwiegend praxisorientierten Studienangebot besteht. Das interdisziplinäre Masterprogramm trägt am international anerkannten, seit dem frühen 19. Jahrhundert kontinuierlich gewachsenen und weltweit etablierten Kunst- und Kulturstandort Düsseldorf / Rheinland zu einer weiteren Profilierung der HHU bei. Dabei bilden die interfakultäre Verzahnung des Studienangebots sowie die strategische Zusammenarbeit mit einer großen Zahl von außeruniversitären Kooperationspartnern aus der vielseitigen Kunst- und Kulturlandschaft an Rhein und Ruhr die tragenden Säulen des einzigartigen Studiengangs. Um eine möglichst große Sichtbarkeit nach außen und eine starke Verklammerung mit der Stadt zu gewährleisten, werden in regelmäßigen Abständen öffentliche Vorträge, Tagungen und Diskussionen im Haus der Universität angeboten werden.

Zur Etablierung des neuen Studiengangs werden zwei neue Stellen eingerichtet: An der Philosophischen Fakultät wird eine W2-Professur am Institut für Kunstgeschichte ausgeschrieben, an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät wird eine Akademische Ratsstelle eingerichtet. Der Stelleninhaber arbeitet selbständig; er wird den Studiengang auf Seiten der BWL koordinieren und eine eigene spezifische Lehre anbieten.

Die beiden Fakultäten haben mit ihrer Kooperation bereits gute Erfahrungen gemacht: Seit dem Wintersemester 2008/ 09 arbeiten sie für den Schwerpunkt „Kunstvermittlung in Museum und Kunsthandel“ in den Masterstudiengänge „Kunstgeschichte“ und „Betriebswirtschaftslehre“ zusammen, über 100 Absolventen haben sich in den vergangenen Jahren für diesen Masterstudienschwerpunkt entschieden.

Der neue konsekutive Masterstudiengang richtet sich vor allem an Bachelor-Absolventen aus der Kunstgeschichte und Betriebswirtschaftslehre sowie aus verwandten Studiengängen der Geistes-, Kultur-, Sozial- und Rechtswissenschaften. Er ist auf vier Semester angelegt und bereitet auf Leitungspositionen im Kunst- und Kulturbereich vor.

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