Prof. Dr. Ulrike Neyer, Professorin für Volkswirtschaftslehre, insb. Monetäre Ökonomik an unserer Fakultät, war am 31.01.2026 im Interview mit tagesschau.de zur Bedeutung der deutschen Goldreserven.
Im Interview „Mittelfristig Gold nach Deutschland holen“ ordnete sie die Rolle von Gold aus ökonomischer, politischer und historischer Perspektive ein und sprach unter anderem über:
- Historische Erfahrungen: Warum die Hyperinflation von 1923 das Verhältnis der Deutschen zu Geld und Gold bis heute prägt
- Entstehung der deutschen Goldreserven: Wie das Wirtschaftswunder, das Bretton-Woods-System und internationale Zahlungsmechanismen zum heutigen Goldbestand führten
- Gold als Vertrauensanker: Weshalb Gold ökonomisch kaum noch relevant ist, aber politisch und psychologisch weiterhin eine zentrale Rolle spielt
- Aktuelle Debatte: Warum eine Rückholung der in den USA gelagerten Goldreserven langfristig sinnvoll sein könnte – und welche Risiken ein kurzfristiges Vorgehen birgt
Mit ihrer fundierten Einordnung zeigt Prof. Dr. Neyer, wie wirtschaftshistorisches Wissen und geldpolitische Forschung helfen, aktuelle Debatten um Währungsreserven, Stabilität und Vertrauen sachlich einzuordnen.
Hier geht es zum Interview: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/goldreserven-interview-100.html