Wir gratulieren Danina Mainka, bislang Doktorandin am Lehrstuhl für BWL, insb. Arbeit, Personal und Organisation, ganz herzlich zum Abschluss und zur erfolgreichen Verteidigung ihrer Dissertation.
Vor Beginn ihrer Promotion absolvierte Frau Mainka ihren Bachelor in Psychologie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sowie ihren Master in Wirtschaftspsychologie an der Ruhr-Universität Bochum. Anschließend war sie als Beraterin mit Schwerpunkt auf der Konzeption und Umsetzung eignungsdiagnostischer Verfahren bei einer deutschen Personal- und Unternehmensberatung tätig, bevor sie im Februar 2020 als wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Lehrstuhl für BWL, insbesondere Arbeit, Personal und Organisation, an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wechselte.
Im Rahmen ihrer Dissertation untersuchte Danina Mainka die Einflussfaktoren und Auswirkungen von Job Crafting. Ein besonderer Schwerpunkt ihrer Forschung lag auf dem sozialen Arbeitskontext und der Frage, wie Job Crafting von anderen Organisationsmitgliedern wahrgenommen wird und welche Reaktionen es hervorruft. Ihre Forschung zeigte, dass Beschäftigte auch in stark standardisierten Arbeitskontexten Job Crafting betreiben. Dabei richtet sich die aktive Gestaltung der eigenen Arbeit insbesondere auf soziale Arbeitsressourcen. Gleichzeitig erweist sich eine mitarbeiterorientierte Führung als wichtige Rahmenbedingung, die Job Crafting begünstigen kann. Diese Erkenntnisse verdeutlichen, dass Beschäftigte auch unter begrenzten Gestaltungsspielräumen Möglichkeiten finden, ihre Arbeit aktiv mitzugestalten – insbesondere über soziale Beziehungen und Interaktionen am Arbeitsplatz.
Der Lehrstuhl bedankt sich für die hervorragende Zusammenarbeit und wünscht Frau Mainka für ihren weiteren beruflichen und persönlichen Weg alles Gute und weiterhin viel Erfolg.