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Verlauf des Promotionsvorhabens & -verfahrens

Die Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf verleiht den akademischen Grad "Doktor der Wirtschaftswissenschaft" (doctor rerum politicarum - Dr. rer. pol.) aufgrund eines ordentlichen Promotionsverfahrens; alternativ kann auf Wunsch der Doktorandin oder des Doktoranden der Titel "Doctor of Philosophy (Ph.D.) in Business Administration" oder "Doctor of Philosophy (Ph.D.) in Economics" verliehen werden. Der Nachweis der für die ordentliche Promotion erforderlichen wissenschaftlichen Qualifikation ist durch die Promotionsleistungen zu erbringen. Diese bestehen aus einer wissenschaftlich beachtlichen schriftlichen Arbeit über ein wirtschaftswissenschaftliches Thema (Dissertation) und aus einer mündlichen Prüfung (Disputation).

Vor Aufnahme der Arbeit an der Dissertation muss die Anmeldung des Promotionsvorhabens erfolgen. Bitte füllen Sie zunächst das Formular Datenerhebung zur Anmeldung des Promotionsvorhabens (en) aus und senden es als Word-Dokument per E-Mail an . Innerhalb von 14 Tagen nach Versenden des Formulars zur Datenerhebung sind die nach § 4 Absatz 1 der Promotionsordnung (PO) notwendigen Unterlagen in Papierform im Dekanat abzugeben:

  1. Antrag auf Anmeldung des Promotionsvorhabens (en),
  2. ein aktueller und unterschriebener Lebenslauf in deutscher oder englischer Sprache, der genaue Angaben über den bisherigen Verlauf von Ausbildung und Studium enthält,
  3. das Bachelor- und Masterzeugnis in beglaubigter Kopie, inklusive Leistungsübersicht,
  4. die Erklärung des Betreuers / der Betreuerin des Promotionsvorhabens (en), die gemäß § 4 (1) Nr. 3 PO formuliert ist,
  5. ggf. die Erklärung eines zweiten Betreuers / einer zweiten Betreuerin gemäß § 4 (1) Nr. 4 PO.
  6. Zudem ist der Personalausweis im Dekanat vorzuzeigen.

Zu beachtende Ordnungen und Grundsätze

Der Antrag und die Unterlagen werden geprüft. Wenn die Voraussetzungen gemäß § 2 PO erfüllt sind und dem Dekanat alle erforderlichen Unterlagen vorliegen, erhalten Sie eine schriftliche Bestätigung über die Anmeldung des Promotionsvorhabens inkl. einer Belehrung über die Grundsätze zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis.

Für den Abschluss der Anmeldung Ihres Promotionsvorhabens ist es zwingend erforderlich, dass Sie den Empfang dieser Anmeldebestätigung und die Belehrung über die Grundsätze zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf bestätigen. Ohne Ihre Bestätigung wird Ihre Anmeldung des Promotionsvorhabens rückwirkend unwirksam.

Zur Einschreibung als Promotionsstudent/in im Studierendensekretariat benötigen Sie zwingend die Anmeldebestätigung des Dekans. Weitere Informationen zur Einschreibung finden Sie hier.

Hinweis für kumulative Dissertationen

Nach § 6 (1) PO vom 25.11.2013 kann die Dissertation nach Zustimmung des Betreuers auch in kumulativer Weise verfasst werden. In diesem Fall besteht die Dissertation aus einem Begleittext zur Einordnung der eingereichten Beiträge in den wissenschaftlichen Kontext sowie den wissenschaftlichen Beiträgen selbst. Weiterhin muss in der Dissertation detailliert dargelegt werden, welchen inhaltlichen und methodischen Beitrag der Doktorand/die Doktorandin an jedem der eingereichten Beiträge erbracht hat. Diese Erklärung sollte sich hinter dem jeweiligen Beitrag in der Dissertation befinden und muss von allen Koautorinnen/Koautoren unterzeichnet werden.

Hinweis zum Datenschutz

Die verantwortliche Stelle für die Verarbeitung Ihrer Daten ist die Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (allgemeine Datenschutzerklärung).
 

Zur Durchführung des Promotionsverfahrens an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät werden Angaben zur Person und Dissertation erhoben und gespeichert. Ihre Daten werden ausschließlich von denjenigen Personen verwendet, die an der Abwicklung des Promotionsverfahrens beteiligt sind. Weiterhin werden die Daten zur Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen im Rahmen der Hochschulstatistik verarbeitet. Ansprechpartnerin ist

Die ausführlichen Hinweise zum Datenschutz im Promotionsverfahren finden Sie hier.

Mit der Fertigstellung der Dissertation kann die Zulassung zum Promotionsverfahren beantragt werden. Das Promotionsverfahren besteht aus folgenden Schritten: Beantragung der Zulassung zum Promotionsverfahren, Annahme der Dissertation, Disputation, Veröffentlichung der Dissertation und Urkundenübergabe.

Zur Beantragung des Promotionsverfahrens sind von Ihnen folgende Unterlagen im Dekanat in Papierform einzureichen:

Nach Abgabe des Antrags auf Zulassung zum Promotionsverfahren und aller geforderten Unterlagen werden die Berichterstatter/Gutachter vom Dekan aufgefordert, nach Möglichkeit innerhalb von vier Monaten Gutachten zur Dissertation zu erstellen. Sie müssen mit einer Empfehlung an die Fakultät zur Annahme oder Ablehnung der Dissertation schließen.

Sobald die Gutachten vorliegen, wird die Promotionsakte mit den Gutachten zwei Wochen (14 Kalendertage) im Dekanat zur Einsicht ausgelegt. Über die Auslage werden die mit den Gutachten beauftragten Personen, die Hochschullehrenden der Fakultät, die habilitierten Fakultätsmitglieder und -angehörigen und die Fakultätsratsmitglieder vom Dekan informiert.

Jedes hauptamtlich in einem Professorenamt tätige Fakultätsmitglied kann innerhalb einer Woche (7 Kalendertage) nach Beendigung der Auslagefrist eine Stellungnahme abgeben.

Wurde in allen Gutachten die Annahme der Dissertation empfohlen und erfolgt beim Dekanat gemäß § 8 der PO vom 25.11.2013 innerhalb einer Woche nach dem Ende der zweiwöchigen Auslagefrist kein begründeter Einspruch gegen die Annahme durch ein hauptamtlich in einem Professorenamt tätiges Fakultätsmitglied, so ist die Dissertation angenommen.

Über die Annahme oder Ablehnung der Dissertation werden Sie vom Dekan informiert.

In angemessener Frist nach Annahme der Dissertation findet die mündliche Prüfung in Form einer wissenschaftlichen Disputation in deutscher oder englischer Sprache statt.

Die Disputation besteht gemäß § 9 PO vom 25.11.2013 aus zwei Teilen:

  • einem etwa 30-minütigen Vortrag sowie
  • einer etwa 30-minütigen Diskussion über diesen Vortrag.

Die Disputation ist öffentlich, soweit Sie nicht bei Beantragung der Zulassung zum Promotionsverfahren dagegen widersprochen haben. In jedem Fall dürfen die Fakultätsmitglieder, die der Gruppe der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer angehören, teilnehmen.

Sie werden nachrichtlich per E-Mail aufgefordert, das Thema des Vortrags dem Dekan innerhalb einer bestimmten Frist mitzuteilen. Sie können für Ihre Antwort folgendes Formular verwenden. Weiterhin setzt der Dekan den Termin der Disputation fest und teilt Ihnen und der Fakultätsöffentlichkeit den Termin mindestens 14 Tage vor der Disputation unter der Angabe des Themas per E-Mail mit.

Der Dekan setzt den Disputationsausschuss ein, indem er drei Hochschullehrerinnen und/oder Hochschullehrer und/oder habilitierte Angehörige der Fakultät als Disputationsausschuss bestellt und diese darüber per E-Mail informiert. Die Einsetzung des Disputationsausschusses und die Festsetzung des Disputationstermins erfolgt auf Vorschlag der Betreuerin / des Betreuers.

Zur Präsentation Ihres Vortrages bringen Sie Ihr Notebook mit. Wir empfehlen Ihnen sich mindestens 15 Minuten vor dem Beginn der Disputation mit den technischen Bedingungen vertraut zu machen.

Nach der Disputation informiert Sie der/die Vorsitzende mündlich über das Ergebnis der Disputation und die im Falle des Bestehens festgesetzten Noten.

Der Dekan bestätigt Ihnen zudem schriftlich die Gesamtbewertung Ihrer Promotion nach erfolgreicher Disputation und weist Sie auf die Bestimmungen zur Veröffentlichung Ihrer Dissertation und zur Berechtigung, den Doktorgrad zu führen hin.

Der Doktorgrad darf nach § 14 Absatz 1 PO vom 25.11.2013 erst nach Beendigung des Promotionsverfahrens geführt werden. Das Promotionsverfahren ist erst mit der Aushändigung der Promotionsurkunde beendet.

  1. Beide Berichterstatter füllen jeweils - gegebenenfalls nach Ausführung von Änderungen an der Dissertation - einen Revisionsschein aus, mit dem sie ihr Einverständnis mit dem Druck der Dissertation bescheinigen. Das Einverständinis mit dem Druck der Dissertation kann an bestimmte Auflagen gebunden sein, welche im Revisionsschein mit Auflagen aufgeführt werden müssen. Die Revision ist innerhalb von drei Monaten zu prüfen. Sie, d. h. die Doktorandin/der Doktorand, sammeln die Revisionsscheine von den Berichterstattern ein und geben beide Scheine zusammen im Dekanat ab.
     
  2. Sobald die Revisionsscheine vorliegen, erhalten Sie eine schriftliche Druckerlaubnis (mit oder ohne Auflagen) von dem Dekan.
     
  3. Mit der Druckerlaubnis können Sie die Dissertation vervielfältigen lassen. Je nach Wahl der Veröffentlichungsart sind abzuliefern:

    a) Druck oder Vervielfältigung der gesamten Dissertation:Es sind zwei gebundene Exemplare der Dissertation bei der Betreuerin/dem Betreuer und 25 Exemplare bei der Universitäts- und Landesbibliothek Düsseldorf (ULB) abzuliefern. Statt der 25 Exemplare genügen drei Exemplare, wenn ein gewerblicher Verleger die Verbreitung über den Buchhandel übernimmt und die Publikation auf der Rückseite des Titelblatts durch Angabe des Siegels D 61 als Dissertation der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ausgewiesen ist.

    b) Ablieferung einer elektronischen Version der Dissertation, bei der das Datenformat und der Datenträger mit der Universitäts- und Landesbibliothek abzustimmen sind.Es sind zwei gebundene Exemplare der Dissertation bei der Betreuerin/dem Betreuer und zwei gebundene Exemplare der Dissertation bei der ULB abzuliefern. Der ULB wird außerdem das Recht übertragen, im Rahmen der gesetzlichen Auflagen der Hochschulbibliothek weitere Kopien von der Dissertation herzustellen und zu verbreiten bzw. in Datennetzen zur Verfügung zu stellen.
    Ansprechpartnerin in der ULB ist Frau Kuhn (Tel.: +49 211/81-13394, ).
     
  4. Bei der Ablieferung der Dissertationen in der ULB erhalten Sie eine Quittung über den Empfang der vorgesehenen Anzahl an Exemplaren der Dissertation und ggf. der elektronischen Version der Dissertation. Bei der Abgabe der Dissertation bei Ihrer Betreuerin/Ihrem Betreuer ist von dieser/diesem eine Bescheinigung über den Empfang der Pflichtexemplare auszufüllen. Sowohl die Quittung der ULB als auch die Empfangsbescheinigung des Betreuers sind von Ihnen gesammelt im Dekanat abzugeben.

Die Ausgabe der Promotionsurkunde erfolgt erst, nachdem die Quittung der ULB und die Empfangsbescheinigung der Betreuerin/des Betreuers über die Abgabe der Pflichtexemplare der Dissertation von Ihnen im Dekanat eingereicht wurden. Die Urkunde wird in der Regel persönlich vom Dekan überreicht. Bitte wenden Sie sich zur Terminvereinbarung an das Dekanat.

Je nachdem, für welchen Titel Sie sich bei Ihrem Antrag auf Zulassung zum Promotionsverfahren entschieden haben, wird die Promotionsurkunde entweder in deutscher oder englische Sprache erstellt.

Mit der Aushändigung der Urkunde ist das Promotionsverfahren erfolgreich beendet und die Promotion vollzogen. Sie haben nach Vollzug der Promotion das Recht zur Führung des Doktorgrades.

Verantwortlichkeit: